Aktiv zum Erfolg

Aktualisiert: Jan 15

- Meine Selbstständigkeit -


Du willst Erfolg? Dann geh den Weg und hol ihn dir! Du musst es nur tun!



Herzlich willkommen auf meinem Blog. Ich habe in den letzten Jahren gelernt, wenn man erfolgreich sein will, muss man es einfach nur tun. Aber was bedeutet das?


Aktiv werden


Überlege dir deine Ziele und verschriftliche sie oder noch besser erstelle dir ein anschauliches Bild und stelle oder hänge es dort auf, wo du es täglich siehst. Nur Ziele, die man aktiv verfolgt und nicht aus den Augen verliert, kann man erreichen.

Seit zwei Jahren überlegte ich mir schon, wie es sein würde, selbstständig als Lehrerin zu arbeiten. Durch die Verbeamtung ist man allerdings sehr eingeschränkt. Man darf nur 350€ im Monat dazu verdienen, ansonsten wird der Mehrverdienst von dem Beamtengehalt abgezogen. Da dachte ich mir immer, dass es ja keinen Sinn macht, mehr zu arbeiten und im Endeffekt den Lohn dafür nicht haben zu dürfen. Somit legte ich die Idee ad acta.


Die Verschriftlichung der Ideen


Im Januar 2019 kam diese Idee der eigenen Schule wieder auf. Nachdem ich dann alles notiert hatte, was ich gerne machen würde, informierte ich mich über rechtliche Grundsätze, die beachtet werden müssen. Das größte Hindernis war für mich der Ort und die baurechtlichen Maßnahmen, die man hätte durchführen müssen. Eine eigene Schule war somit hinfällig, egal ob als Privatschule oder Nachhilfeinstitut, da es einfach zu viele Vorgaben gibt. Aber so hatte ich meine Träume und Wünsche bereits notiert.


Immer wieder ergänzte ich meine Ideen und letztendlich entstand ein konkreter Plan, wie es auch umsetzbar wäre.


Ich bemerkte besonders in den letzten Monaten meines Dienstes an der Schule, dass ich viel lieber direkt mit Kindern und Jugendlichen arbeiten möchte. Es gab mehrere Vorfälle, die mir klar machten, dass ich helfen möchte und als Lehrerin einfach auch die Möglichkeit dazu nicht habe, da überall ein Stopp vorgeschoben wird oder Probleme einfach übersehen werden sollen. Das hat mich entsetzt.


Leider habe ich viele Erfahrungen gemacht, die das Bild einer Lehrkraft, wie ich sie mir vorstelle und wie sie mit SchülerInnen umgehen sollte, zerstörte. Sicher sind die Eltern auch nicht einfach und die Erziehung ist eine andere, genauso, wie ich Zocken und Fernsehen etc. nicht als sinnvolle Beschäftigung sehe.


Aber das Verhalten der Schulleitungen und Lehrer beeinflusst das Verhalten der SchülerInnen auch. Somit würde ich gerne in den sozialen Bereich wechseln und um die Tätigkeit als Lehrerin nicht ganz zu verlieren, SchülerInnen durch Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung individuell zu unterstützen und ihnen bei privaten als auch schulischen Problemen beizustehen und Lösungen zu finden.


Sollte ich keine Stelle zum Ausscheidungsdatum aus dem Beamtentum finden, würde ich mit Hilfe des Gründerzuschusses meine Selbstständigkeit aufziehen. Es war alles durchkalkuliert und mit der Arbeitsagentur besprochen, bis der Rückschlag kam.


Ein unerwarteter Rückschlag

"Beamte haben nach dem Ausstieg aus dem Schuldienst kein Anrecht auf ALG und sonstige Förderungen der Arbeitsagentur!"

Nun habe ich 6 1/2 Jahre im Staatsdienst gearbeitet und mir wird mitgeteilt, dass ich keinerlei Ansprüche habe und mich selbst privat bei der Krankenversichernung versichern muss!


Was ist das für eine Gerechtigkeit? Dafür fehlen mir immer noch die Worte.


Da frage ich mich, wo denn da die Vorteile sind??? Man wird in seiner Freiheit eingeschränkt, hat lauter Vorschriften, sitzt bis spät abends am Schreibtisch, klar mich erfüllen die positiven Rückmeldungen der SchülerInnen, aber man ist in einem finanziellen Käfig und hat keine Möglichkeit sich selbst zu verwirklichen. Oft wird man mit Ideen ausgebremst, weil alles nach Schema F ablaufen muss.


Raus aus dem Käfig

Da ich nun noch etwas mehr als 2 Monate Zeit habe, bewerbe ich mich natürlich auf alle interessanten Stellen, aber habe mir gesagt: "Jetzt sind bald Ferien, warum nicht JETZT ein finanzielles Polster anlegen und die Selbstständigkeit aus dem Boden stampfen? Ich verliere ja nichts, wenn ich etwas eher anfange. Im Gegenteil, so sehe ich, ob es eine Aussicht auf Erfolg hat. Also nicht nur reden und aufschreiben sondern TUN!


Die vorläufige Finanzierung


Da ich per Zufall von dem Übergangsgeld erfahren habe, was Beamten zusteht, wenn sie nicht selbst kündigen, habe ich dieses beantragt und bis Ende Dezember 2020 auch bewilligt bekommen.


Durch eigene Rücklagen und Zusatzeinnahmen durch Prowin und Tupperware bekam ich genügend Geld zusammen, um beide Seminarräume zu renovieren und auszustatten.


Die Umsetzung


Ich erkundigte mich genau,was möglich ist um rechtlich alles korrekt zu machen für meine derzeitige Nebentätigkeit.


Als Lehrer kann man ohne Weiteres freiberuflich arbeiten. Da mir genügend Platz zur Verfügung steht, kann es ohne Weiteres von zu Hause ausgeübt werden. Natürlich benötigt man professionelles Material, aber dafür habe ich bereits gesorgt. Vieles habe ich bereits in meiner Lehrerlaufbahn gekauft und jetzt ergänzt.


Für Spenden bin ich allerdings jeder Zeit dankbar, da ich selbstständig, ohne staatliche Hilfen, arbeite und ich stelle auch gerne eine Spendenquittung aus bei Bedarf.


Moneypool für Spenden bei paypal: https://paypal.me/pools/c/8uSEvayP2R


Am Freitag, den 4.12.2020 war ich bei der Gemeinde in Neuenkirchen und habe mein Gewerbe umgemeldet. Nun bin ich offiziell eine Bildungseinrichtung und darf mit einem Hygienekonzept auch Gruppenkurse geben.


Das Foto oben zeigt nicht mein Gebäude, aber es soll sinnbildlich den Weg zum Ziel darstellen.


Eine kurze Durststrecke und neue Ideen


Im Januar kam der Rückschlag, da im Dezember und Anfang Januar keine Nachhilfe stattfand und im Dezember auf Grund der Pandemie keine Kurse stattfinden konnten, zweifelte ich kurzfristig.


Dann stieß ich auf eine Internetseite und einen Unternehmensberater aus Melle von Fifikus. Ich nahm sofort einen kostenlosen Beratungstermin wahr, den ich in der zweiten Januarwoche bekam.


Er klärte mich direkt über einige wichtige Punkte auf. Und so entschloss ich mich doch einen Gründerkredit zu beantragen. Dazu beauftragte ich ihn mit mir gemeinsam einen Businessplan zu erstellen und meine Bildungseinrichtung professionell aufzubauen.


Am 14. Januar 2021 ist der zweite Termin. Der Businessplan ist fast fertig. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Ich halte euch auf dem Laufenden. Jedenfalls habe ich viele tolle Ideen, wie ich vielen Menschen helfen kann, gerade in dieser Zeit der Pandemie, wo das Lernen in der Schule auf der Strecke bleibt. Und ich freue mich auf viele neue Kontakte.


Der professionelle Beginn


Nach dem Gespräch gestern, weiß ich nun einiges mehr und muss einiges ändern. Da ich natürlich keine Ahnung von Preiskalkulationen habe und auch wenig Ahnung über professionelle Businesspläne etc. wird sich einiges, dank meines Beraters, ändern. Der Weg ist begonnen, aber am Ziel bin ich noch nicht.


Meine Hausaufgabe ist, eine aktuelle Marktsituation zu erschließen. Hilfen habe ich an die Hand bekommen und somit ist das mein heutiges Ziel, damit es weiter geht. In zwei Wochen habe ich den nächsten Termin.


Weiterhin müssen die Preise wirtschaftlich angeglichen werden. Daher kann ich nur empfehlen, jetzt noch zu buchen, bevor es Ende Januar, spätestens jedoch Ende Februar teurer wird. Denn schließlich muss ich meine Ausgaben, zusätzliche Versicherungen etc. Alles mit meinem Einkommen deckeln ohne Zuschüsse zu bekommen.


Noch zum Kennenlernpreis buchen, vor der Preisanpassung!


Wer jetzt noch bis Ende Januar bucht, besonders lohnend sind regelmäßige Termine, erhält ein Jahr lang den Einstiegspreis, der vor der Preisanpassung galt. Sprich 35€ bei Einzelterminen (Einzelunterricht), regelmäßiger Einzelunterricht 25€ (dieser Preis wird definitiv steigen). Die Gruppenpreise steigen alle deutlich, daher lohnt es sich da auch zu buchen.


Meine Vorgehensweise


Wichtig zu wissen ist, dass ich auf fachspezifische und aus dem Unterricht im Schulalltag gewonnene Erfahrungen, Kenntnisse und angeschaffte aktuelle Lernmaterialien zurückgreifen kann.


Ich biete einen individuellen Förderansatz, der in den Gruppenkursen verschiedener Anbieter einfach nicht umsetzbar ist. Daher nehme ich maximal 4 Schüler auf!


Unterrichtsstandort


Der Unterricht kann bei mir, aber auch bei den Schülern zu Hause oder sogar online stattfinden. Ich erarbeite zunächst das aktuelle, schulische Thema mit ihnen, schaue auch Schul- und Hausaufgaben nach, da dort oft Fehler vorzufinden sind, die falsch gelernt werden. Dann schaue ich nach geeignetem Fördermaterial und stelle ebenso Musterklausuren und korrigiere diese, sodass die Schüler ein Gefühl dafür bekommen, wie gut sie vorbereitet sind und wo noch Nachholbedarf besteht.


Warum muss ich lernen?


Besonders wichtig ist mir, sie zu motivieren und mit ihnen gemeisam zu schauen, was sie gerne im Leben erreichen wollen. Das "Warum?" und "Wofür?" muss klar sein. Die Schüler lernen nicht für uns Lehrer und auch nicht für die Eltern! Sie sollen eine Chance im Leben bekommen und das geht heutzutage nicht ohne gute Leistung!


Dementsprechend werden wir dann die schulischen Leistungen, so gut es geht, in die richtige Richtung lenken. Denn wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg! Und ein Ziel sollte jeder haben!








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