Konzentration/Kreativität vs PC/Handy/Konsole/Fernsehen

Aktualisiert: 4. Dez 2020

Viele SchülerInnen sind von ihren Ballerspielen die als Strategiespiele ausgezeichnet sind überzeugt. Sie denken diess würden ihnen bei der Weiterentwicklung helfen. In manchen Punkten mag dies stimmen. Allerdings bewegen sie sich daher kaum noch, sind total Reizüberflutet und ihre sozialen Kontakte sind die Online Mitspieler... Das ist traurig und wirkt sich natürlich auch auf das Verhalten aus und die innere Ruhe. Sie haben ständog inneren Stress, weil sie daran denken weiterspielen zu müssen.


Oft sind diese Kinder sehr ruhig im Unterricht, träumen und haben Probleme sich zu konzentrieren. Die meisten SchülerInnen, die "Zocken" können im Unterricht nicht still sitzen und haben Schwierigkeiten, länger leise zu sein. Ihnen fehlt ganz einfach die Bewegung und der Kontakt, wodurch die Konzentrationsfähigkeit leidet. Diese kann aber geübt werden. Wenn sie Kreativaufgaben bekommen, benötigen sie oft Vorlagen, da sie kaum eigene Ideen entwickeln. Auch das sollte geübt werden.


Es gibt verschiedene Spiele um die Konzentration zu fördern und gleichzeitig auch andere Fähigkeiten, wie die Motorik, Sprache, mathematische Fähigkeiten etc. Ein tolles Beispiel ist das Tangram. Dabei werden aus acht gleichschenkligen, gleichgroßen Dreiecken Figuren gelegt. Als ich es mit Schülerinnen und Schülern getestet habe, waren anfangs viele genervt und hatten keine Lust. Umso begeisterter waren sie, als sie die ersten Figuren gelöst hatten und dann wollten sie auch die übrigen Figuren schaffen.


Um die Kreativität gleichzeitig zu fördern, kann man die SchülerInnen eigene Figuren entwickeln lassen.


Im Kunstunterricht ist mir oft aufgefallen, dass die SchülerInnen oft Beispiele benötigen oder sogar eins zu eins etwas abmalen wollen, da sie keine eigenen Ideen entwickeln. Mit offenen Aufgaben kann man diesem entgegenwirken. In der Coronazeit bekamen meine Sechstklässler die Aufgabe aus Müll etwas sinnvolles herzustellen, was sie weiter benutzen, um auch der Umwelt zu helfen. Ich bekam Fotos von Projekten, die einfach super waren.


Ein Schüler baute aus alten Stühlen und Paletten neue Sonnenliegen, ein anderer eine Wippe aus einem Autoreifen und alten Kinderstühlen. Andere bauten Spielzeug oder Aufbewahrungsbehälter aus alten Konserven etc. Auch Gewächshäuser, Vogelhäuser und Futterkrippen waren dabei.


Auch wenn die Coronazeit sicherlich nicht schön war mit dem Lockdown, den Kindern, die nicht nur gezockt haben, hat es gut getan, sich Gedanken machen zu müssen, wie man sich sinnvoll beschäftigen kann.


Ich biete Ihnen die Möglichkeit mit Ihrem Kind Konzentrationsaufgaben zu machen und kreativ mit ihm Spiele zu bauen und auszuprobieren, die es zu Hause auch spielen kann.


Ebenso habe ich mich mit dem Marburger Konzentrationstraining auseinander gesetzt und Übungen dazu, die den Kindern auch helfen strukturierter Vorzugehen. Wenn man die Übungen zwischendurch macht, als Ablenkung von dem normalen Lernstoff, habe ich feststellen können, dass die Konzentration im Anschluss besser ist und Aufgaben konzentrierter gelöst werden. Daher bauen Sie ruhig Lernpausen ein, wenn Sie merken, dass Ihr Kind sich gerade nicht mehr konzentrieren kann.


Weitere Tipps zur Konzentrationsförderung gibt es auf der folgenden Seite:


https://www.lernen.net/artikel/konzentration-steigern-4-uebungen-und-9-tipps-947/


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